Von Rückenschmerzen Über Akne Bis Depressionen – Anwendungsbereiche Der Rotlichtlampen

Vielfaeltiger Einsatz von Rotlicht bei vielen Beschwerden

Rotlichtlampen oder auch Infrarotlampen können bei zahlreichen Erkrankungen eingesetzt werden. Akne, Rückenleiden, Muskelbeschwerden - eine ganze Bandbreite von Symptomen kann mit dem Einsatz von Rotlicht gelindert werden. Für die Behandlung sämtlicher Beschwerden gibt es viele verschiedene Rotlichtlampen. Für die Wahl des richtigen Geräts haben wir Ihnen diesen Bericht mit den derzeit besten Rotlichtlampen erstellt.

Das positive ist, dass nicht nur bestehende Beschwerden gelindert werden, sondern auch das Immunsystem gestärkt wirkt. Insbesondere in den Wintermonaten bietet es sich daher an eine Rotlichtlampe für die eigene Gesundheit zu verwenden.

Inhaltsverzeichnis

Einsatzbereiche der Rotlichtlampe

Es gibt verschiedene Einsatzbereiche, in denen die Rotlichtlampe häufig zum Einsatz kommt. Hierzu gehören:

  • Ohrenschmerzen
  • Erkältungen
  • Nasennebenhöhlenentzündungen
  • Akne
  • Schuppenflechten
  • Depressionen
  • Nackenverspannungen
  • Rückenschmerzen
  • Gelenkerkrankungen

Rotlichttherapie bei Ohrenschmerzen

Rotlicht bei Ohrenschmerzend

Bei Ohrenschmerzen wird das betroffene Ohr für einen Zeitraum von 10 Minuten bestrahlt. Der Abstand sollte mindestens 50 Zentimeter betragen. Eine Ausnahme stellt die Gehörgangsentzündung dar, die nicht mit Rotlicht behandelt werden sollte.

Welche Beschwerden lösen Ohrenschmerzen aus?

Es gibt verschiedene Arten von Ohrenschmerzen, die sich unterschiedlich äußern können. Es handelt sich nicht immer um ein alleinstehendes Krankheitsbild, oft treten Symptome an den Ohren auch im Rahmen einer Erkältungskrankheit auf.

Eine entstehende Mittelohrentzündung, Ohrensausen oder Druck auf den Ohren ist bei Erkältungen und grippalen Infekten eine häufige Komplikation. Manchmal sind auch Erkrankungen des Kiefers ursächlich für die Ohrenproblematik. Vor Beginn der Behandlung mit Rotlicht sollte daher ein Arzt um Rat gefragt werden.

Treten die Ohrenschmerzen beidseitig auf, handelt es sich meist um eine Komplikation der Erkältung. Einseitige Ohrenschmerzen können Hinweis für eine Zahnentzündung, eine Problematik der Gesichtsnerven oder eine Erkrankung des Kehlkopfs sein. Alle Symptome sollten stets ernstgenommen und mit dem Arzt besprochen werden.

Die Rotlichtlampe ist in der Lage Wärme zu spenden und quälende Ohrenschmerzen zu lindern. Oft wird die Lampe parallel zu Salben und Cremes angewandt, die der Arzt zusätzlich verschrieben hat. Nicht bei allen bakteriellen Infektionen ist eine lokale Therapie ausreichend, manchmal ist eine Antibiotikatherapie notwendig.

Die Behandlung von Ohrenschmerzen

Beim Einsatz von Antibiotika kann die Rotlichtlampe zusätzlich zum Einsatz kommen und die Genesung fördern. Die Wärme hilft dabei den Schmerz zu lindern und insbesondere die Wirkung lokaler Salbenpräparate zu verbessern. Viele Ohrenärzte haben Infrarotlampen in ihrer Praxis und behandeln hartnäckige Ohrenleiden damit.

Um keine Verbrennungen zu riskieren, sollte zwischen Patient und Rotlichtlampe ein Mindestabstand von einem halben Meter eingehalten werden. Auch sollte der Anwendungszeitraum von zehn Minuten nur auf ärztlichen Rat überschritten werden, da sonst die Gefahr einer Überhitzung droht.

Neben der Verwendung von Zwiebeln und Petersilie gehört Rotlicht zu den beliebtesten Hausmitteln bei Ohrenentzündungen. Selbst kleine Kinder profitieren vom Einsatz einer Rotlichtlampe, allerdings dürften diese nur in Anwesenheit der Eltern behandelt werden. Bei Kindern kann der notwendige Sicherheitsabstand zwischen Lampe und betroffenem Ohr höher ausfallen, hier sollten die Eltern auf die Wärmeentwicklung achten.

Wie wirkt Rotlicht bei Ohrenschmerzen?

Rotlicht funktioniert durch Strahlenwärme. Die Lampe wärmt flächendeckend den gesamten, bestrahlten Bereich. Das macht die Anwendung bei Ohrenschmerzen empfehlenswert, da bei sachgemäßer Anwendung keine Gefahr einer Überhitzung besteht.

Zur Ermittlung des optimalen Abstands ist immer auch das eigene Wohlbefinden entscheidend. Sobald sich der Patient vor der Rotlichtlampe wohlfühlt und die Wärme als lindernd empfindet, befindet er sich in der passenden Position. Die Durchblutung der Gehörgänge steigt durch die Infrarotstrahlung Sekrete können besser ablaufen.

Rotlicht kann den Arztbesuch nicht ersetzen, insbesondere bei Kindern ist eine sorgfältige Untersuchung durch den Hals-Nasen-Ohren-Arzt unerlässlich.

Einsatz der Rotlichtlampe bei Erkältungen

Rotlicht bei Erkaeltungen

Die typischen Erkältungssymptome wie Kopf- und Gliederschmerzen, Halsschmerzen und Schnupfen treten vor allem in den Wintermonaten auf. Die angenehme Wärme des Rotlichts hilft bei der Bekämpfung der Symptome. Da die Lampe unmittelbar das Gesicht bestrahlen sollte ist es nötig, dass eine entsprechende Schutzbrille getragen wird.

Welche Beschwerden löst eine Erkältung aus?

Die Erkältung ist die Volkskrankheit in den Wintermonaten, doch auch im Sommer leiden einige Menschen unter Schnupfnase und co. Es kommt aus heiterem Himmel und beginnt mit Halskratzen, Schnupfen und Müdigkeit. Schreitet die Erkrankung weiter fort, kann es zu Kopfschmerzen, verstopften Nasennebenhöhlen und Gliederschmerzen kommen. Atemprobleme sind bei einer Erkältung häufig, die Betroffenen atmen meist durch den Mund. Die Schleimhäute schwellen an und die Infektionsabwehr funktioniert nicht mehr richtig.

Behandelt wird meist mit zahlreichen Tabletten aus der Apotheke, auch das klassische Nasenspray darf in der Hausapotheke nicht fehlen. Zur Heilung tragen diese Mittel jedoch nicht bei, sie können die Symptome höchstens lindern.

Bei einer Erkältung ist es schon im Kindesalter empfehlenswert, eine Behandlung mit der Rotlichtlampe durchzuführen. Die bessere Durchblutung in den betroffenen Bereichen sorgt dafür, dass die körpereigenen Abwehrkräfte angeregt werden.

Welche Therapie kommt bei Erkältungen in Betracht

Eine Erkältung kann sich in unterschiedlicher Intensität zeigen. Manchmal sind vorwiegend Hals und Bronchien betroffen, manchmal setzen sich die Erreger bevorzugt in den Nasennebenhöhlen und Umgebung ab.

Sehr wirksam und effizient lassen sich Erkältungsbeschwerden mit einer Rotlichtlampe behandeln. Durch die langwellige IR-Strahlung entfaltet sich die wohltuende Wirkung schnell und effizient. Selbst Babys können vom Einsatz der Rotlichtlampe profitieren, wenn die Eltern die Anwendung sorgfältig überwachen und mit dem Kinderarzt besprechen.

Die Wirkung von Rotlicht bei Erkältungen

Die positiven Eigenschaften der Wärmestrahlung ist ursächlich für die Heilkraft der Rotlichtlampe bei einer Erkältung. Die Gefäße werden stärker durchblutet und transportieren schädliche Stoffe schneller aus dem Organismus. Gleichzeitig ist das Immunsystem in der Lage wieder stärker gegen Krankheitserreger zu kämpfen.

Die abgestrahlte Wärme wirkt schleimlösend und entzündungshemmend, was sich auf den Verlauf der Erkältung positiv auswirkt. Halsbeschwerden werden gelindert, der Schleim löst sich besser und die Atmung wird verbessert.

Eine Rotlichtbehandlung im Rahmen einer Erkältung sollte dreimal täglich durchgeführt werden. Es sollten mindestens 15 Minuten Zeit vor der Lampe verbracht werden. Der Abstand zwischen Patient und Rotlichtlampe sollte zwischen 30 und 40 Zentimetern liegen, abhängig von der Wattzahl des Geräts. Die Augen müssen während der gesamten Bestrahlung geschlossen bleiben, eine Schutzbrille ist empfehlenswert.

Die Rotlichtlampe bei einer Nasennebenhöhlenentzündung

Rotlicht bei Nasennebenhoehlenentzuendungen

Die Nasennebenhöhlenentzündung gehört zu den häufigen Komplikationen einer klassischen Erkältung. Durch die Anwendung einer Infrarotlampe kann schnelle Linderung erzielt werden. Da die Bestrahlung direkt im Gesicht erfolgt, sollte eine Schutzbrille getragen werden.

Welche Beschwerden löst eine Nasennebenhöhlenentzündung aus?

Ein starkes Pochen im Gesicht, der Kopf fühlt sich schwer an und die Atmung ist erheblich beeinträchtigt. So und so ähnlich äußert sich eine Nasennebenhöhlenentzündung. Wenn die Erkrankung nicht ausgeheilt wird, kann sie chronisch werden und den Betroffenen langwierig Beschwerden bereiten. Durch Rotlicht kann Linderung verschafft werden und das Wohlbefinden steigert sich.

Es handelt sich bei den Nasennebenhöhlen um die knöchernen Höhlen in den Gesichtsknochen. Insgesamt gibt es sieben Höhlen im Kopfbereich, sie sind mit Schleimhaus ausgekleidet und produzieren Sekrete zur Reinigung. Diese Sekrete werden in den Rachenraum abtransportiert, was bei einer Nasennebenhöhlenentzündung nicht gelingt.

Die Schleimhäute schwellen im Zuge einer Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung) an, der Abstransport von Schleim ist nicht mehr möglich. Ursache für die Erkrankung können Erkältungen, Verkrümmungen der Scheidewand, entstandene Polypen oder Allergien sein. Durch die starke Schwellung ist keine ausreichende Belüftung mehr möglich, was wiederum oftmals Ursache für eine bakterielle Zweitinfektion ist. Als chronisch wird die Nasennebenhöhlenentzündung bezeichnet, wenn sie über einen längeren Zeitraum bestehen bleibt oder häufig zurückkehrt.

Die Symptome äußern sich in:

  • Müdigkeit, Erschöpfung und Abgeschlagenheit
  • Gesichtsschmerzen und Kopfdruck
  • Stirndruck, insbesondere bei Kopfbeugung
  • Schnupfen und Schwierigkeiten bei der Atmung

Schwere Episoden der Sinusitis äußern sich mit starkem Krankheitsgefühl und Fieber. Der Hals-Nasen-Ohren Arzt sollte bei derlei Beschwerden unbedingt aufgesucht werden. Durch eine Ultraschalluntersuchung kann er das Innere der Nebenhöhlen beurteilen. Eine chronische Sinusitis kann auch durch eine Zahnwurzelentzündung ausgelöst werden, der Zahnarzt sollte daher auch befragt werden.

Therapie einer Nasennebenhöhlenentzündung

Der HNO-Arzt ist die erste und wichtigste Anlaufstelle bei einer Sinusitis. In den meisten Fällen werden Nasensprays verordnet, bei chronischen Entzündungen oder Allergien auch solche, die Cortison enthalten. Sind Bakterien vorhanden, kann die Verordnung von Antibiotika sinnvoll sein.

Eine erhöhte Flüssigkeitsaufnahme kann dabei helfen den Schleim zu verflüssigen und abzutransportieren. Auch die Anwendung einer Rotlichtlampe hat diesen Effekt. Die bestmöglichen Resultate können Betroffene erzielen, wenn sie verschiedene Therapiemöglichkeiten miteinander kombinieren. Wenn die chronische Sinusitis ihren Ursprung einer Zahnwurzelentzündung oder einer schiefen Nasenscheidewand hat, ist eine Ursachenbehandlung sinnvoll.

Patienten sollten bei einer Nasennebenhöhlenentzündung außerdem sehr viel trinken und können durch Kamillendampfbäder oder Kochsalzwasser-Spülungen den Heilungsprozess selbst vorantreiben. Bei einer sehr schweren chronischen Sinusitis muss möglicherweise auch eine Operation in Betracht gezogen werden, zum Beispiel um die Nasenscheidewand zu begradigen oder Polypen zu entfernen.

Linktipp: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=1406

Verwendung einer Rotlichtlampe bei einer Sinusitis

Die Rotlichtlampe ist bei einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung eine gute, ergänzende Therapiemöglichkeit. Von der Lampe werden wärmende Lichtstrahlen ausgesendet, wie einige Millimeter ins Haut-Gewebe eindringen. Die Körpertemperatur im bestrahlten Bereich wird erhöht, wodurch sich die Blutgefäße erweitern. Durch die beschleunigte Durchblutung ist es möglich, dass die Schleimhaut schneller abschwillt und die Sinusitisbeschwerden gelindert werden.

Da die Bestrahlung im Gesicht erfolgt, ist ein besonderer Augenschutz erforderlich. Geeignet sind Schutzbrillen, die auch im Solarium verwendet werden. Zwischen Haut und Lampe sollte ein Mindestabstand von 50 Zentimetern bestehen und die Therapieeinheit darf nicht länger als 20 Minuten dauern.

Bei kleinen Kindern mit Nasennebenhöhlenentzündung muss die Therapie genau beaufsichtigt werden. Die Sitzungsdauer sollte auf 10 Minuten verkürzt werden, um Schäden der Haut zuverlässig zu vermeiden.

Infrarotlampen bei Akne einsetzen

Rotlicht bei Akne

Akne ist bei weitem keine Jugenderkrankung, auch Erwachsene können darunter leiden. Betroffene mit Akne oder stark verunreinigter Haut können mit einer Rotlichtlampe gute Erfolge erzielen. Etwa drei bis vier Mal pro Woche sollte das Gerät für einen Zeitraum von 15 Minuten verwendet werden. Die Tiefenwärme sorgt für eine Erneuerung der Zellen und die Poren öffnen sich. Dadurch erfährt die Haut eine bessere Durchblutung und Entzündungen können abheilen.

Welche Beschwerden verursacht Akne?

Zumeist tritt Akne in der Pubertät auf, aber auch zahlreiche Erwachsene sind immer wieder betroffen. Es bilden sich große Pickel und zahlreiche Mitesser, immer wieder entzünden sich die Regionen um die Hautunreinheiten.

Aknepickel haben ein knotenartiges Aussehen und dürfen auf keinen Fall ausgedrückt werden. Ein starker Aknebefall kann mit Pickelgeschwulsten und schmerzhaften Hautentzündungen einhergehen.

Akne ist eine Erkrankung, die meist das Selbstbewusstsein beeinträchtigt und so negative, psychosoziale Folgen hat. Die typischen Behandlungsmethoden sind oft nicht effektiv oder schaffen nur für kurze Zeit eine Verbesserung. Unter der Haut entstehen immer wieder neue Unreinheiten und gelangen über kurz oder lang an die Oberfläche. Menschen mit Fett- oder Mischhaut sind am häufigsten von Akne betroffen.

Wie wird Akne therapiert?

Die typische Aknetherapie besteht aus Cremes und Salben. Wenn der Ausbruch sehr schlimm ist, können invasive Therapiemethoden zur Anwendung kommen. Durch die Salben werden allerdings nicht die Hautunreinheiten bekämpft, sondern lediglich die betroffenen Hautareale desinfiziert. Auf diese Weise soll die Ausbreitung der Akne verhindert werden.

Durch eine Rotlichtlampe ist es möglich Mitessern und Pickeln den Garaus zu machen und für eine Beruhigung der Haut zu sorgen. Infrarotstrahlung wirkt sich positiv auf unreine Haut aus und kann die eiternden Hautentzündungen austrocknen.

Die beste Anwendung ist eine Kombination aus Rotlicht und Salbe, denn so wird gleichzeitig für eine umfassende Hautdesinfektion gesorgt. Die Therapie mit der Rotlichtlampe sollte bis zu vier mal wöchentlich für einen Zeitraum von 15 Minuten durchgeführt werden.

Die Anwendung von Rotlicht bei Akne

Durch seine beruhigende und durchblutungsfördernde Wirkung ist Rotlicht ein optimaler Therapieansatz bei Akne. Es ist nötig die Lampe regelmäßig zum Einsatz zu bringen.

Die Infrarotstrahlen dringend bis in die Hautoberfläche vor und sorgen für eine gesteigerte Durchblutung. Die bestrahlten Blutgefäße erweitern sich, was einer Porenverstopfung vorbeugen kann. Die vorhandenen Pickel trocknen aus und die Neubildung wird erschwert. Durch eine regelmäßige Bestrahlung mit Rotlicht wird die Haut gereinigt und Pickel verschwinden.

Außerdem hat die Infrarotstrahlung eine entzündungshemmende Wirkung und das ganz ohne die Haut zu schädigen. Rotlicht hat sich bei Akne bereits bewährt und sorgt langfristig für entzündungsfreie Haut mit freien Poren. Dadurch verbessert sich das gesamte Hautbild und vor allem das Wohlbefinden der Betroffenen.

Rotlichttherapie bei Schuppenflechten

Rotlicht bei Psoriasis Schuppenflechte

Medizinische Solebäder sind die Haupttherapie bei Schuppenflechte, allerdings kann die genetisch bedingte Erkrankung nicht komplett geheilt werden. Die Rotlichtlampe kann bei akuten Symptomen zusätzlich eingesetzt werden, um das Wohlbefinden zu steigern und die Symptome abklingen zu lassen.

Welche Beschwerden verursacht Schuppenflechte?

Hauterkrankungen sind häufig und nicht immer können sie voneinander abgegrenzt werden. Bei Pilzen, Schuppenflechten, Neurodermitis und Ekzemen ähnelt sich das Krankheitsbild, weswegen ein Hautarzt aufgesucht werden muss. Die Diagnose sollte grundsätzlich nur vom Dermatologen, nach ausführlichen Tests gestellt werden.

Wurde die sogenannte Psoriasis diagnostiziert, gibt es unterschiedliche Methoden der Behandlung. Am wichtigsten ist den meisten Patienten eine Linderung des Juckreizes, der sich aufgrund der weißen Schuppen auf der Hautoberfläche bildet.

Hinzu kommt, dass das Wohlbefinden erheblich unter der Erkrankung leidet. Die Ellenbogen, Beine, Gesicht, Gesäß, Bauch und Kopf sind am häufigsten betroffen, nicht selten entsteht die Schuppenflechte sogar im Intimbereich. Für die Betroffenen ist das ein hartes Los, das Selbstvertrauen leidet, die Reaktionen der Umwelt sind nicht immer positiv.

Wie wird die Schuppenflechte therapiert?

Grundsätzlich kann eine Schuppenflechte nicht geheilt werden, es gibt allerdings Maßnahmen die zur Linderung beitragen und einen akuten Schub unterbrechen können. Es handelt sich bei Psoriasis um eine Erbkrankheit, die mitunter durch psychische Belastung immer wieder aufflammt. Die Haut bildet bei Stress zahlreiche Schuppen aus, die Flechte entsteht. Durch gesunde Ernährung, stressfreie Tage und die Behandlung mit Rotlicht lassen sich die Symptome oft lindern.

Schulmedizinisch wird vom Hautarzt in der Regel eine Kortisonsalbe verordnet, die den Juckreiz hemmt und gleichzeitig gegen die Hautentzündung vorgeht. Durch die Kombination mit Wärme lässt sich die Wirksamkeit der Salbe steigern, weshalb eine Rotlichttherapie sehr erfolgsversprechend ist.

Es muss stets darauf geachtet werden, dass die empfindlichen Hautbereiche nicht zu nah mit der Rotlichtlampe in Kontakt kommen. Es besteht die Gefahr von Verbrennungen, daher ist eine Distanz von mindestens 50 cm. immer sinnvoll.

Die Anwendung der Rotlichtlampe bei Psoriasis

Neben der Eigenbehandlung mit einer Rotlichtlampe besteht die Möglichkeit einer Photo- und Klima Therapie. Betroffene Patienten verleben in den warmen Monaten den Urlaub am Meer. Das Salzwasser und die Wärme, sowie die Sonnenstrahlen sorgen dafür, dass die Beschwerden gelindert werden. Diesen Linderungseffekt möchten auch Schulmediziner nutzbar machen und kombinieren medizinische Solebäder mit Lichttherapien.

Medizinische Solebäder werden von den Krankenkassen finanziert, sofern der Arzt sie verordnet. Pro Jahr dürfen Patienten 40 Anwendungen nutzen, wobei eine Sitzung mit anschließender Wärmetherapie ca. 30 Minuten dauert. Zu Hause lässt sich dieser Effekt ebenfalls erzeugen, indem nach einem Meersalzbad eine Bestrahlung mit der Rotlichtlampe erfolgt.

Die Rotlichtlampe bei Depressionen

Rotlicht bei Depressionen

Rotlicht hat eine entspannende Wirkung und kann bei einem stressreichen Alltag gegen Nervosität, Depressionen und Unruhe eingesetzt werden.

Welche Beschwerden verursacht die Depression?

Depressionen können sich mit verschiedenen Anzeichen äußern, auch die Intensität variiert stark. Meist schleicht sich die Depression in den Alltag ein, das Ausmaß der Erkrankung wird erst im fortgeschrittenen Stadium erfasst. Stimmungsschwankungen, schlechte Laune, geringes Interesse, Gereiztheit und Appetitlosigkeit gehören zu den Symptomen einer Depression.

Häufig treten Depressionen saisonal bedingt auf, die sogenannte Winterdepression entsteht aufgrund von Lichtmangel. Mit Hilfe einer Lichttherapie kann dieser Depressionsart vorgebeugt werden, auch die Behandlung von Depressionen kann durch Licht unterstützt werden.

Rotlicht ist eine gute Möglichkeit die Stimmung aufzuhellen, wenn die Lampe regelmäßig genutzt wird. Auch als ergänzende Behandlung neben Psychotherapie oder (natürlicher) medikamentöser Behandlung ist Infrarotstrahlung geeignet.

Wie werden Depressionen therapiert?

In vielen Fällen wird eine festgestellte Depression mit Medikamenten behandelt, ergänzend hierzu gibt es psychotherapeutische Gespräche. Bei schweren, depressiven Episoden ist dieser Behandlungsansatz erforderlich, um den Patienten möglichst schnell von den Symptomen zu befreien.

Leichte Episoden einer Depression können hingegen mit natürlichen Mitteln, wie beispielsweise einer Rotlichtlampe behandelt werden. Täglich reichen 15 Minuten Bestrahlung aus, um die Depression nachhaltig zu lindern und Glückshormone freizusetzen. Durch das angenehme Wärmegefühl werden Botenstoffe im Hirn angeregt und der oft verschobene Hirnstoffwechsel gerät wieder ins Gleichgewicht.

Depressionen sind in Abhängigkeit von der Schwere der Erkrankung gefährlich und können mit Selbstmordgedanken- und versuchen einhergehen. Es ist daher immer erforderlich einen Facharzt zu Rate zu ziehen und die Rotlichttherapie als ergänzende Behandlungsmethode zu sehen.

Linktipp: https://diepresse.com/home/leben/gesundheit/714609/Mit-Rotlicht-Schmerzen-bekaempfen

Die Wirkung von Rotlicht bei Depressionen

Von der Rotlichtlampe wird eine enorme Wärme abgestrahlt, so dass bei unsachgemäßer Anwendung eine Überhitzungs- und Verbrennungsgefahr besteht. Die Lampe muss immer in ausreichender Entfernung von Körper und Gesicht aufgestellt werden, damit die direkte Berührung vermieden wird.

Um Depressionen zu lindern und die Effekte der Infrarotlampe zu nutzen, ist eine tägliche Therapie sinnvoll. Es ist ratsam eine Art Ritual durchzuführen, um dem Tagesablauf mehr Struktur zu geben. So sollte die Rotlichtlampe zum Beispiel einmal täglich immer um die gleiche Zeit verwendet werden.

Am besten ist der Einsatz von Rotlicht in den Morgen- oder Mittagsstunden, da durch die Lichteinstrahlung die Müdigkeit vertrieben wird und der Betroffene sich wach und ausgeruht fühlt. Am Abend ist die Rotlichtherapie nicht geeignet, da sich Schlafstörungen entwickeln könnten.

Infrarotlampen bei Verspannungen im Nacken

Rotlicht bei Nacken Verspannungen

Durch Rotlicht wird die Durchblutung gefördert. Dieser Effekt entsteht durch erweiterte Blutgefäße durch die Wärmeeinwirkung. Die Muskeln werden gelockert, die Schmerzen gelindert und der Bewegungsablauf wieder erleichtert.

Welche Beschwerden treten bei Nackenbeschwerden auf?

Nackenverspannungen entwickeln sich häufig im Schlaf. Wacht der Betroffene am Morgen auf, lässt sich der Kopf oft nur geringfügig bewegen, der Schulter- und Nackenbereich schmerzt stark. Eine falsche Bewegung ist oft ausreichend, um die Verspannungsschmerzen hervorzurufen.

Ausgelöst wird die Verspannung durch Verhärtungen der Muskulatur, eine falsche Körperhaltung, ein Luftzug oder eine falsche Sitzhaltung. Viele Arbeitsplätze sind bis heute nicht ergonomisch eingerichtet, was Verspannungen und Schmerzen zur Folge hat.

Wie werden Nackenverspannungen therapiert?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, eine akute Verspannung des Nackens zu therapieren. Hierzu gehören:

  • Anwendung von Wärmepflastern
  • Einsatz einer Rotlichtlampe
  • Spritze mit Cortison und Schmerzmittel
  • Besuch beim Chiropraktiker
  • Akupunktur

Wärme ist eines der wichtigsten Mittel bei Nackenverspannungen, die meisten Patienten empfinden sie als äußerst wohltuend. Die Verspannung kann bereits durch den kurzfristigen Einsatz einer Wärmequelle, wie zum Beispiel der Rotlichtlampe, gelöst werden. Die Blutgefäße öffnen sich, die Durchblutung wird gesteigert und die Verspannung kann sich lösen.

Die Rotlichtlampe sollte jeden Tag für einen Zeitraum von ca. 15 Minuten angewandt werden. Der Abstand zwischen betroffenem Areal und Lampe sollte 30 cm. nicht unterschreiten. Es ist empfehlenswert nach der Bestrahlungszeit eine Ruhephase von mindestens 30 Minuten einzuhalten. Der Körper kann sich in dieser Zeit regenerieren und die Genesung vorantreiben.

Nackenverspannungen und die Wirkung von Rotlicht

Eine Infrarotlampe und andere Wärmequellen unterscheiden sich darin, dass die Rotlichtlampe gezielt die angestrahlte Fläche erwärmt. Die Strahlung wird aufgenommen und in Wärme umgewandelt. Aus diesem Grund kann mit der Infrarotlampe ein bestimmtes Gebiet - wie zum Beispiel verspannte Nackenmuskulatur - erwärmt werden.

Durch die Strahlung einer Infrarotlampe wird Tiefenwärme erzeugt, die bei Beschwerden durch Verspannungen als sehr angenehm empfunden wird. Die Wärme wird von den meisten Menschen ähnlich wie Sonnenstrahlen empfunden, allerdings ohne die schädlichen Auswirkungen von UV.

Die Infrarotstrahlung regt den Stoffwechsel an und sorgt für eine bessere Durchblutung des Gewebes. Die Muskulatur kann sich entspannen und wird wieder besser mit Sauerstoff versorgt. Die Verwendung einer Rotlichtlampe regt den körpereigenen Therapieprozess an und unterstützt die eigenen Heilkräfte.

Die Rotlichtlampe bei Rückenbeschwerden

Rotlicht bei Rueckenschmerzen

Rückenbeschwerden sind eine Volkskrankheit, sie treten zunehmend in jüngeren Jahren auf. Durch den Einsatz einer Rotlichtlampe im betroffenen Gebiet können die Beschwerden erheblich gelindert werden.

Beschwerden bei Rückenschmerzen

Sie gehören zu den häufigsten Ursachen für Krankschreibungen und können enorm im Alltag einschränken. Rückenschmerzen betreffen nicht  nur ältere Menschen, sondern auch zunehmend jüngere Personen. Die Beschwerden verschwinden manchmal von ganz alleine, hartnäckige Rückenschmerzen hingegen brauchen eine Therapie.

Die Auslöser von Rückenschmerzen sind vielfältig, es können irritierte Nerven vorhanden sein, die Muskulatur kann sich verspannen oder die Bandscheiben sind degeneriert. Langfristige Folgen lassen sich am ehsten mit einer rechtzeitigen Behandlung verhindern. Wärme, wie durch eine Rotlichtlampe, kann vor allem bei diffusen Rückenschmerzen sehr hilfreich und lindernd sein.

Therapieoptionen bei Rückenschmerzen

Die Art der gezielten Behandlung richtet sich danach, ob es sich um spezifische oder unspezifische Rückenschmerzen handelt. Spezifische Schmerzen erfordern eine gezielte Therapie, um die Ursache zu behandeln. Der Gang zum Orthopäden ist erforderlich, um die Ursache für die Schmerzen herauszufinden und Folgeschäden zu vermeiden.

Unspezifische Rückenschmerzen werden meist mit Medikamenten behandelt. Am häufigsten werden nichtsteroidale Antirheumatika eingesetzt, bei starken Beschwerden Opiate. Wenn verspannte Muskeln der Auslöser für Rückenschmerzen sind, können auch entspannende Medikamente verwendet werden. Allerdings haben diese erhebliche Nebenwirkungen und vermindern beispielsweise die Fahrtauglichkeit.

Bei Rückenschmerzen ist der Einsatz einer Rotlichtlampe als ergänzende Therapie empfehlenswert. Sind die Schmerzen lediglich leicht bis mittelstark, kann die Infrarotlampe als einziges Therapiemittel genutzt werden.

Die Auswirkung von Rotlicht auf Rückenschmerzen

Das langwellige Rotlicht schwingt auf niedriger Frequenz und wird so vom Menschen als Wärme wahrgenommen. Es gibt drei Arten von Infrarotlampen:

  • Infrarot A hat eine Wellenlänge zwischen 780 und 1400 nm
  • Infrarot B hat eine Wellenlänge zwischen 1400 und 3000 nm
  • Infrarot C hat eine Wellenlänge von 3000 nm bis 1 mm

Rotlicht wirkt nicht nur oberflächlich auf der Haut, sondern dringt tief ins Gewebe vor. Die Gefäße werden durch die Wärme erweitert und die Durchblutung verbessert sich. Die Wärme sorgt außerdem für eine zeitnahe Linderung der Schmerzen. Der Effekt tritt allerdings nur vorübergehend auf, die regelmäßige Verwendung der Rotlichtlampe ist daher angemessen.

Rotlichtlampe bei Erkrankungen der Gelenke

Rotlicht bei Gelenkschmerzen und Beschwerden

Ob Arthrose oder Rheuma - Gelenkerkrankungen sind schmerzhaft und erfahren hilfreiche Linderung durch den Einsatz einer Rotlichtlampe. Es ist vor allem die verbesserte Durchblutung, die für eine bessere Sauerstoffversorgung der Gelenke sorgt und die Schmerzen reduziert.

Symptome bei Erkrankungen der Gelenke

Starke Schmerzen und eine chronische Entzündung sind die Hauptsymptome von Gelenkerkrankungen. Manchmal kommt es zudem zu einer Verengung des Gelenkspalts.

Werden die Gelenkbeschwerden nicht behandelt, versteift sich das betroffene Gelenk und die Beschwerden werden immer stärker. Die körperliche Bewegungsfähigkeit wird eingeschränkt und die Lebensqualität ist massiv beeinträchtigt. Auch medikamentöse Behandlungsansätze helfen nicht mehr vollständig.

Rotlicht kann hilfreich sein, da die Bewegungsfähigkeit bei regelmäßiger Bestrahlung gesteigert wird. Gelenkerkrankungen treten schleichend auf, so dass bei rechtzeitiger Therapieaufnahme ein schwerwiegender Verlauf verhindert oder verzögert werden kann.

Werden die Schmerzen unerträglich, besteht meist eine Entzündung des gesamten Gelenks, die sich bis auf die Knochenhaut ausweiten kann.

Therapieansätze bei Gelenkerkrankungen

Medikamente und Physiotherapie sind die wichtigsten Therapieansätze bei einer bestehenden Gelenkerkrankung. Die Rotlichtlampe wird als alternative, aber sehr hilfreiche Therapieoption in Betracht gezogen. Wärme kann nachweislich bei schmerzenden Gelenken helfen und die Durchblutung verbessern.

Es ist sinnvoll vorab mit dem Arzt zu klären, ob Wärme angenehm oder entzündungsverstärkend wirkt. Es gibt Erkrankungen der Gelenke, zu denen auch die aktivierte Athrose zählt, bei denen eine Wärmetherapie kontraproduktiv ist. Vorsichtig angewendet kann Rotlicht jedoch bei den allermeisten Gelenkerkrankungen eine hilfreiche Unterstützung sein und die Symptome lindern.

Die meisten Betroffenen haben die Erfahrung gemacht, dass sich durch die Anwendung der Rotlichttherapie die Beweglichkeit verbessert. Dieser Effekt tritt unmittelbar nach Beendigung der Bestrahlung auf, so dass ein regelmäßiger Einsatz der Rotlichtlampe am effektivsten ist.

Anwendung von Infrarotstrahlen bei Gelenkerkrankungen

Nicht nur im privaten Rahmen, sondern auch in der medizinischen Therapie hat sich der Einsatz einer Rotlichtlampe bei Gelenkerkrankungen bewährt. Die punktuelle Bestrahlung wird mehrmals pro Woche mit einem Abstand von 50 cm. zum Gelenk vorgenommen.

Dieser Abstand muss unbedingt eingehalten werden, da ansonsten Verbrennungen und Juckreiz drohen. Sind die Beschwerden der Gelenkerkrankung stark ausgeprägt, kann der Einsatz der Rotlichtlampe dreimal täglich wiederholt werden. Eine 10-minütige Bestrahlung ist in der Regel ausreichend. Ursächlich für die Wirkung der Rotlichtbestrahlung sind die angenehmen Wärmewellen, die die Entzündung mindern und somit die Bewegungsfähigkeit der Gelenke verbessern.

Fazit zur Verwendung von Rotlichtlampen

Unabhängig welche Beschwerden mit Rotlicht behandelt werden sollen, wird die Strahlung immer auf die betroffene Körperstelle gerichtet. Ein ausreichender Abstand muss eingehalten werden, damit keine Verbrennungen entstehen. Bei den meisten Rotlichtlampen liegt der erforderliche Abstand zwischen 30 und 50 Zentimetern. Die maximale Behandlungsdauer sollte pro Sitzung 15 Minuten nicht überschreiten.

Um die Haut vorsichtig an den neuen Reiz zu gewöhnen, sollten die ersten Behandlungen höchstens zehn Minuten lang dauern. Es ist bei Bestrahlung im Gesicht erforderlich eine Schutzbrille zu tragen. Wird die Rotlichtlampe im Körperbereich genutzt, reicht es aus die Augen zu schließen.

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