Nützliche Informationen Zu Rotlichtlampen

Wichtige Rotlichttherapie Informationen

Die häufig als Infrarotlampe bezeichnete Rotlichtlampe hat verschiedene Einsatzgebiete und Wirkungsweisen. Die meisten Menschen kennen den Einsatz dieser Lampe höchstens vom Hals-Nasen-Ohren-Arzt oder dem Hausarzt, der Bestrahlungen verordnet hat.

Tatsächlich können Rotlichtlampen aber auch im heimischen Bereich eingesetzt werden, sie lindern vielfältige Beschwerden.

Nicht nur in der Humanmedizin, auch in der Veterinärmedizin kommt rotes Licht zum Einsatz. Beispielsweise werden junge Küken damit bestrahlt, wenn sie noch nicht ausgewachsen sind.

Positive Auswirkungen von Rotlicht in der Medizin

Der Einsatz einer Rotlichtlampe ist in verschiedenen Bereichen nutzvoll. Eines der Hauptanwendungsgebiete sind Muskelbeschwerden und Verspannungen. Grundsätzlich wirkt eine solche Lampe immer dann, wenn Heilung oder Linderung von Beschwerden durch den Einsatz von Wärme möglich ist.

Die Rotlichtlampe hilft allerdings nur dann, wenn sie zielgerichtet eingesetzt wird. Auch das persönliche Empfinden spielt eine Rolle. Manche Menschen empfinden Wärme als angenehm, andere wiederum als unangenehm und bevorzugen eher Kälte. Vor allem wenn es um Entzündungen geht, können sowohl Kälte, als auch Wärme hilfreich sein.

Wie wirkt Rotlicht?

Die wärmenden Strahlen der Rotlichtlampe können die Muskulatur lockern und damit Schmerzen lindern. Die Infrarotlampe sendet elektromagnetische Wellen aus, die bis tief ins Gewebe vordringend können.

Die hohe Temperatur sorgt dafür, dass sich die Gefäße erweitern, der Körper durchblutet  und die Sauerstoffversorgung der Organe verbessert wird. Schlacken und Gifte, die in jedem Körper enthalten sind, werden durch diese Stoffwechselanregung besser ausgeschieden.

Wirkungsweise des Rotlichts

Linktipp: https://medizin-aspekte.de/62698-die-auswirkungen-von-rotlicht-gesund-oder-nutzlos/

Es gibt jedoch nicht nur warmes Rotlicht, sondern auch kaltes Licht, welches vor allem bei Entzündungen zum Zug kommt. Die Wirkung ist der einer UV-Lampe überlegen und bringt Bewegung in die Moleküle der unteren Gewebsschichten. Die Entzündung verbessert sich und kann ausheilen. Bislang ist die kalte Rotlichttherapie allerdings noch nicht weit verbreitet.

In diesen Bereichen wird Rotlicht eingesetzt

Es gibt zahlreiche Bereiche in der Medizin, in denen Rotlicht zur Heilung von Erkrankungen eingesetzt wird. Hierzu gehören:

  • Schmerzen in der Muskulatur und des Bewegungsapparats
  • Erkältungen und Bronchitis
  • Rheuma
  • Schädigungen der Nerven
  • Sehnenscheidentzündung
  • Erkrankungen verschiedener Hautbereiche
  • Entzündungen und Reizungen im Bereich der Nerven
  • Degeneration im Bereich der Wirbelsäule
  • Degeneration im Bereich der Muskulatur

Auch bei Hämatomen hat sich der Einsatz der Rotlichtlampe bereits bewährt. Der Bluterguss kann schneller abgebaut werden und hilft dem Körper bei der Regeneration.

Neben der Heilung von körperlichen Leiden kann Rotlicht auch bei psychischen Erkrankungen eingesetzt werden. Insbesondere bei unruhigen Patienten mit Angsterkrankungen und Depressionen kann der gezielte Einsatz von Rotlicht für Ruhe und Ausgeglichenheit sorgen. Das seelische Gleichgewicht wird wiederhergestellt und die nervliche Belastung geht zurück.

In der psychotherapeutischen Medizin wird Rotlicht oftmals ergänzend zu einer Therapie eingesetzt.

Nasennebenhöhlenentzündungen als besonders bekanntes Einsatzgebiet

Die meisten Menschen waren schon einmal von einer Nasennebenhöhlenentzündung betroffen. Sie tritt besonders gern in der kalten Jahreszeit auf und ist nicht selten die Folge einer Erkältung.

Antibiotika sind nutzlos, wenn es sich um eine virale Infektion handelt. Hausmittel helfen auch nicht immer und so ist seit vielen Jahren die Rotlichttherapie bei dieser Erkrankung ein Mittel der Wahl.

Durch den Einsatz der Infrarotlampe werden die Nebenhöhlen besser durchblutet und der zähflüssige Schleim kann abfließen. In Kombination mit einer Nasendusche lassen sich beste Erfolge erzielen.

Rotlichttherapien können sowohl in der Praxis des HNO-Arztes, als auch zu Hause mit der eigenen Rotlichtlampe durchgeführt werden.

Keine Erkältungen mehr dank Rotlicht

Das Immunsystem muss vor allem im Winter hart arbeiten. Kälte, Wind und geschwächte Abwehrkräfte machen nicht nur alten Menschen zu schaffen. Spätestens wenn der Kollege im Büro niest, ist es mit der körpereigenen Abwehr meist schnell vorbei.

Mit Rotlicht ist es möglich das Immunsystem zu stärken und einer drohenden Erkältung vorzubeugen. Es gibt Menschen, die trotz erkälteter Kollegen und Familienmitglieder, dank Rotlicht erkältungsfrei durch die Wintermonate kommen.

Durch die Anwendung der Rotlichtlampe wird Stress abgebaut. Gleichzeitig wird der Körper besser durchblutet und die Sauerstoffversorgung steigt. So ist die Immunabwehr besser in der Lage gegen eindringende Viren vorzugehen.

Die richtige Benutzung von Rotlichtlampen

Bei einer Rotlichttherapie wird die Haut des Anwenders direkt bestrahlt. Nur wenn die Strahlung unmittelbar auf die schmerzhafte Stelle gelangt, kann sich eine Wirkung einstellen. Der Abstand zwischen Lampe und Körper sollte minimal 30, besser 50 cm. betragen. Es droht bei Nichteinhaltung die Gefahr von Verbrennungen.

Das Licht dringt mehrere Millimeter tief unter die Haut, wo es seine positive Wirkung entfaltet. Der Patient sollte seine Kleidung zuvor ablegen, da die Wirkung ansonsten geschwächt werden kann. Eine Bestrahlungseinheit dauert zwischen 10 und 20 Minuten. Wenn das Rotlicht als angenehm empfunden und vertragen wird, kann die einzelne Behandlung mehrmals täglich wiederholt werden.

Die Augen müssen geschützt werden

Schutzbrille fuer die Augen bei Rotlicht

Die Hitzeentwicklung einer Rotlichtlampe ist enorm. Brennbare Gegenstände haben deshalb in der Nähe der Lampe nichts verloren. Auch Kinder und Haustiere sollten ferngehalten werden, um Verbrennungen zu verhindern.

Einen besonderen Schutz benötigen die Augen, wenn Rotlicht zum Einsatz kommt. Nicht nur das Licht selbst, sondern auch die Wärme kann dem Auge Schaden zufügen. Es gibt spezielle Schutzbrillen für eine Rotlichttherapie, die insbesondere bei Kindern und älteren Menschen empfohlen ist. Zur Sicherheit ist es allerdings ratsam, dass jeder Verwender seine Augen mit einer Spezialbrille schützt.

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