Mögliche Nebenwirkungen Von Rotlichtlampen

Nebenwirkungen Rotlicht

Die Therapie mit Infrarot gilt als sicher und gut verträglich, selbst bei der NASA kommt die Technologie zum Einsatz. Anders als bei Verwendung einer UV Lampe wird bei der Rotlichttherapie kein schädliches UV-Licht verwendet, welches die Haut nachhaltig schädigen kann. Es wird gut sichtbares Infrarotlicht verwendet, welches die Haut gut auf- und annimmt. Rotlicht bringt viele Vorteile für den Körper und die Gesundheit mit sich, die Therapie ist in der Lage eine Vielzahl an Beschwerden zu lindern.

Kurzfristig auftretende Nebenwirkungen

Wird die Rotlichtlampe mit LED-Licht betrieben, sind keine Nebenwirkungen zu befürchten. LED ist gut sichtbares, filterbares Licht, welches gezielt ausgewählt eine bestimmte Lichtfarbe durchlassen kann. Bei Verwendung von normalem Licht, können geringfügige Nebenwirkungen auftreten, die jedoch nicht lang anhalten. Hierzu gehören:

  • Kopfschmerzen
  • Gereiztheit
  • überanstrengte Augen

Meist entstehen diese Nebenwirkungen durch die Blendung des roten Lichts. Manche Patienten empfinden die Bestrahlung als zu hell, deswegen sollten die Augen stets geschlossen bleiben. Um Nebenwirkungen noch zuverlässiger zu vermeiden, kann eine Schutzbrille verwendet werden.

Bei der Anwendung von Rotlicht sollte der Arzt befragt werden, wenn der Patient unter einer bipolaren Störung leidet. Die Strahlung kann unter Umständen eine manische Episode auslösen.

Infrarot Nebenwirkungen

Wird Infrarotlicht im Rahmen der Rotlichtbehandlung verwendet, ist das Auftreten von Nebenwirkungen eher wahrscheinlich.  Infrarotlicht ist eine thermische Energiequelle, die falsch angewendet zu Überhitzungen führen kann. Anders als bei der Verwendung von UV-Licht droht jedoch keine Krebsgefahr.

Das überhitzte Hautgewebe ist jedoch in der Lage die Hautzellen zu beeinflussen und dafür zu sorgen, dass die Reparaturfähigkeit der DNA verringert wird. Somit wird die Haut anfälliger für Schäden anderer Ursache. Es ist daher immer wichtig darauf zu achten, dass bei der Rotlichttherapie keine Verbrennungen erfolgen.

Das ist leicht zu erreichen, indem zum einen die Therapiezeit von 15 Minuten nicht überschritten wird und zum anderen ein Mindestabstand von 30 cm. zur Lampe eingehalten wird. Das Risiko von Verbrennungen kann gänzlich umgangen werden, wenn auf eine LED-Rotlichtlampe zurückgegriffen wird. Diese Geräte entwickeln keine thermische Hitze und sind somit nicht in der Lage Verbrennungen auszulösen.

Rotlicht und die Augen

Auf keinen Fall darf der Patient während der Anwendung von Rotlicht direkt in die Lichtquelle schauen. Es ist ratsam die Augen während der gesamten Sitzung geschlossen zu halten und sie erst zu öffnen, wenn die Lampe abgeschaltet ist.

Wenn die Bestrahlung im Gesichtsbereich erfolgt, ist diese Maßnahme mitunter nicht ausreichend. Ein unachtsamer Moment reicht aus und die Augen werden versehentlich geöffnet. Um das Risiko zu verhindern, sollte eine Schutzbrille angelegt werden. Es handelt sich hierbei um die gleichen Schutzbrillen, die auch im Solarium zur Anwendung kommen.

Die Infrarotstrahlen selbst haben kaum eine Auswirkung auf die Netzhaut, jedoch kann die Hornhaut erhitzen und dadurch die Augenlinse beschädigen. Durch eine Schutzbrille wird die Wärme effektiv von den Augen ferngehalten.

Rotlichttherapie bei Schilddrüsenerkrankungen

Eine Fehlfunktion der Schilddrüse hat einen negativen Rückkopplungszyklus zur Folge. Bei einer Unterfunktion der Schilddrüse werden zu wenige Hormone produziert, was dauerhafte Energielosigkeit zur Folge haben kann. Rotlichttherapien können die Hormonproduktion der Schilddrüse steigern und somit eine Schilddrüsenunterfunktion mindern. Vorsicht ist geboten, wenn bereits eine Schilddrüsenüberfunktion besteht. In diesem Fall ist es ratsam die Anwendung einer Rotlichtlampe zuvor mit dem Arzt zu besprechen, um eine Überproduktion an Hormonen zu verhindern.

Rotlichttherapie und Kollagen

Das Strukturprotein Kollagen kommt im Bindegewebe der Haut vor und nimmt im Laufe der Jahre ab. Kollagenmangel führt zu steifen Knochen und Schäden im Bereich des Knorpels. Im Hautbereich sorgt Kollagen für Fülle, Straffheit und Elastizität. Durch den Kollagenmangel im Alter entstehen Falten, am ehesten tritt der Effekt im Gesicht auf. Mit Hilfe der Rotlichttherapie kann die Kollagenproduktion angeregt und stimuliert werden. Sichtbare Zeichen der Hautalterung können so auf natürliche Weise verzögert werden. Rotlicht gilt seit längerem als gutes Anti-Aging Mittel und ist dabei nahezu vollkommen nebenwirkungsfrei. Da Kollagenzellen sich aber sehr langsam entwickeln kann es passieren, dass der Therapieeffekt erst nach einer relativ langen Wartezeit ersichtlich ist.

Rotlichttherapien und langfristige Nebenwirkungen

Laut FDA ist die Rotlichttherapie eine sichere Therapie, die zu bemerkenswerten Ergebnissen führen kann. Die Nebenwirkungen sind minimal und wenn sie auftreten halten sie nur kurzfristig an. Langfristige Nebenwirkungen entstehen fast ausschließlich durch den unsachgemäßen Gebrauch von Infrarotstrahlung. LED-Quellen haben nur eine geringe Wärmeentwicklung, Infrarotlampen hingegen erzeugen eine enorme Wärmeenergie. Das empfindliche Körpergewebe kann eine rapide Temperaturerhöhung nur bis zu einem gewissen Punkt aushalten, alles weitere kann zur Überhitzung führen. Vor allem die Augen sind hier gefährdet, es kann die Gefahr eines Katarakts drohen. Durch die Verwendung von LED als Lichtquelle kann die Gefahr umgangen werden, doch auch Infrarotlampen sind sicher, wenn sie sachgemäß verwendet werden.

Ist Rotlicht gut oder schlecht?

Rotlicht wird für zahlreiche Krankheitsbilder verwendet, ob hoher Blutdruck, Faltenbildung oder Rückenschmerzen. Es gibt zahlreiche Verwender, die sehr zufrieden mit der Anwendung ihres Geräts sind. Wenn Sie sich ebenfalls für den Kauf einer Rotlichtlampe entscheiden, sollten Sie sich unsere Empfehlungen für Rotlichtlampen ansehen.

Die Vorteile der Rotlichttherapie liegen klar auf der Hand:

Vorteile der Rotlichttherapie

  • keinerlei Chemie enthältlich
  • eine natürliche Behandlungsmethode
  • kann schmerzfrei verwendet werden
  • ist verträglich für alle Hauttypen
  • Nebenwirkungen treten nur minimal auf

Nachteile der Rotlichttherapie

  • Augen müssen geschützt werden
  • ungeeignet bei Menschen mit Lichtempfindlichkeit
  • Resultate sind nicht bei jedem Menschen gleich
  • es sind mehrere Sitzungen erforderlich

Rotlichttherapie für die Gewichtsabnahme

Der Zellstoffwechsel wird durch die Rotlichttherapie beschleunigt und die Funktion der Mitochondrien gesteigert. Dadurch kann der Verlust von Körpergewicht beschleunigt werden. Benötigen die Zellen mehr Energie, wird Zucker schneller verstoffwechselt und verbrannt. Zudem beugt Rotlicht der Enstehung von Stress vor, so dass die metabolische Rate verringert wird und eine Gewichtszunahme verlangsamt wird. Rotlicht darf aber nicht als Wundermittel gesehen werden, über Nacht werden keine Dutzende Kilos verloren. Durch eine gesunde Ernährung, viel Sport und Rotlicht können in Kombination aber durchaus sehenswerte Erfolge bringen.

Vorteile einer Therapie mit Rotlicht

Infrarotlampen, die auch den Beinamen Wärmelampe tragen, dringen mit ihren Strahlen bis unter die Hautoberfläche vor. Der Körper wird von innen erwärmt, die Wärmestrahlung dringt dann bis nach außen und ist in der Lage Infektionen abzutöten und die Heilung verschiedener Körperprozesse zu beschleunigen.

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